Körperliche Gewalt
Schläge, Stoßen, Festhalten oder andere Formen körperlicher Übergriffe. Sie ist oft am leichtesten zu erkennen – aber selten die einzige Form von Gewalt in einer Beziehung.
Gewalt zeigt sich nicht nur als sichtbare körperliche Tat. Viele Formen bleiben lange unerkannt – gerade weil sie subtil, schleichend oder hinter verschlossenen Türen stattfinden. Gemeinsam Stark klärt über die ganze Bandbreite auf.

Schläge, Stoßen, Festhalten oder andere Formen körperlicher Übergriffe. Sie ist oft am leichtesten zu erkennen – aber selten die einzige Form von Gewalt in einer Beziehung.
Abwertung, Drohungen, Isolation, Schuldzuweisungen oder gezielte Verunsicherung. Psychische Gewalt hinterlässt keine sichtbaren Spuren, wirkt aber oft langfristiger und zerstörerischer als körperliche Gewalt.
Ein Muster aus Idealisierung, Abwertung, Manipulation und Realitätsverzerrung (Gaslighting), das Betroffene in Selbstzweifel und emotionale Abhängigkeit treibt. Besonders schwer zu erkennen und noch schwerer zu belegen.
Systematische Kontrolle über Finanzen, Kontakte, Bewegungsfreiheit und Entscheidungen des Alltags. Coercive Control schränkt die Autonomie der Betroffenen dauerhaft ein – oft ohne einen einzigen offensichtlich gewalttätigen Vorfall.
Jede sexuelle Handlung gegen den Willen einer Person, einschließlich Druck, Nötigung oder Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen – auch innerhalb bestehender Partnerschaften und Ehen.
Kontrolle über gemeinsames oder eigenes Einkommen, Verweigerung finanzieller Unabhängigkeit oder gezielte finanzielle Benachteiligung, die Betroffene an der Beziehung oder Situation festhält.
Überwachung, Stalking über soziale Medien, unerlaubtes Verbreiten intimer Inhalte oder digitale Kontrolle über Kommunikation und Bewegungsprofile.
Wenn Behörden, Gerichte oder Jugendämter Gewaltdynamiken nicht erkennen, Betroffene nicht ausreichend schützen oder durch ihr eigenes Verfahren zusätzlichen Schaden verursachen – etwa durch Täter-Opfer-Umkehr oder fehlende Fachkenntnis.
Diese Formen treten selten isoliert auf. Sie überlagern und verstärken sich – und wirken häufig über Jahre, auch über eine Trennung hinaus. Gemeinsam Stark macht diese Mechanismen sichtbar und unterstützt Betroffene dabei, sie zu erkennen und sich dagegen zu wehren.